Mittwoch, 1. August 2007

Photos


Und nochmal flickr.

erste Geschichten, erste Bilder, erste Filme




Heute hatten wir "Filmmeating" mit Ralph. Die ersten Filme wurden angeschaut und besprochen. Nun werden die Richtungen in die wir gehen schon klarer und deutlicher. Rock`n Roll!!!!
Natürlich gibts auch schon ein paar nette Fotos "Stadtimpressionen".

Freitag, 27. Juli 2007

a day in life: pornstar

nach einem weiterem schattenbesuch gibt es wieder was zu berichten. am donnerstag haben sich gretel, philipp und ivo auf den weg gemacht, den dunklen winkel gropiusstadt zu erforschen. wir mussten quer durch die stadt fahren, um an den dunklen ort zu gelangen. unterwegs waren einige stops an den ampeln der (groß)stadt angesagt, bei denen diverse dienst- und sonderleistungen angeboten wurden. unter diesen war eine gruppe junger frauen die sehnsüchtig darauf warteten, die scheiben der stehenden autos zu reinigen. gretel unsere "grandiose" fahrerin des tages (darauf komme ich später noch zurück), hatte den damen mit einem lockeren handzeichen klargemacht, dass ihre scheiben trotz der 3 1/2 mücken und den zwei staubkrümeln sauber genug seien und eine reinigung nicht notwendig wäre. in der zwischenzeit hat meine wenigkeit die kamera gezückt und einige fotos von der situation gemacht. die damen waren aber weniger damit einverstanden und glaubten dass die offenen fenster bzw. das offenen schiebedach, eine hervorragende möglichkeit bieten würde, gretels auto von innen zu reinigen und somit erhielten wir eine schöne dusche mit einem mit zitronenaroma versetzten spülmittel. gretel reagierte so schnell wie möglich und schloss die fenster doch dann ist es passiert. philipp der erst jetzt bemerkte was abgeht hatte in schönster jenna jameson, gina wild, carmen luvana, lulu lüstern, aria giovanni, anita blond, anna amore, betty love, belladonna, calli cox, coco brown, denise la bouche, donna vargas, erika bella, emily davinci, felicia fox, friday, gina ryder, holly buddy, heidi newton, isabel golden, jenna haze, katie gold, lucie love, mia diamond, nikki taylor, olivia del rio, porn fighter long john, porsche lynn, renee pornero, shy love, tera patrick, ursula moore, violet storm, wendy devine, xia, yana cova und zora banks- manier das ganze gemisch aus wasser und spülmittel durch das schiebedach mitten ins gesicht gespritzt bekommen. yummy!die ampeln schalteten auf grün und wir konnten unseren trip mit "zarten" zitronenduft endlich fortsetzen.

angekommen im dunklen winkel, gropiusstadt. kam es uns eher seltsam vor das 95% der menschen hier über 60 sein müssten und es eher schön und friedlich war. wenig graffiti, wenig gangster, wenig alles außer spielplätze, von denen gab es hier genug doch aufgrund der geringen kinderanzahl in der city of darkness spielte dort keiner. einige plattenbauten streckten sich dem himmel empor aber das wars dann schon. die dunkle seite ist ausgestorben zumindest in gropiusstadt.

bei der heimfahrt überraschte uns gretel mit ihrem unübertrefflichen fahrstil und verursachte zwei "fast-unfälle" doch nach einer genauen besprechung der situation wurde festgestellt, dass gretel nicht schuld war. was mir egal gewesen wäre denn bei beiden unfällen wäre ich draufgegangen bzw. das equipment.

leicht enttäuscht fuhren wir zurück ins büro um den tag zu verarbeiten und den anderen von den erlebnissen des tages zu berichten.

naja ansonsten wird eine hur-tour derzeit geplant.diese sollte nächste woche stattfinden wenn alles klappen sollte. ach ja und philipp denkt derzeit über eine pornostar-karriere nach. dies wird aber noch etwas dauern da zitrone derzeit in der branche eher "out" ist.

(anm.d.autors: wer probleme mit meiner rechtschreibung hat kann mir...ach egal ignorierts einfach!)

Montag, 23. Juli 2007

Schattenbesuche

Ein "Schattenbesuch", das sind erste Kontaktbesuche mit möglichen Stellen, die wir für unser Projekt filmen wollen. Dazu gehören Drogenberatungen, soziale Brennpunkte etc. Am Donnerstag also ging es gleich zu zwei äußerst interessanten Stellen. "Synanon", so nennt sich eine Selbsthilfegruppe für Drogen- und Alkoholabhängige. Gleichzeitig ist das Haus eine Entzugsanstalt. Jeder kann kommen, jederzeit. Gegründet wurde der Verein in den 70er Jahren von einer Gruppe heroinabhängiger, die damit aufhören wollen. Seither ist der Verein gewachsen und organisiert sich stets selbst. Eine wirkungsvolle Langzeittherapie dauert mindestens 2-3 Jahre. Danach stehen die Chancen aber sehr hoch, nicht mehr rückfällig zu werden (75-80% bleiben "clean").

Am Freitag waren wir auf einer Sauftour mit. Solche Sauftouren werden für Touristen angeboten. Anfangs waren am Treffpunkt nur 3-4 Personen, wir wollten die ganze Geschichte schon abblasen, als eine Gruppe junger Männer in Hemden hinzukam. Einer unter ihnen hatte nichts mehr als eine Unterhose und ein Alltagskleid an. Ein Junggesellenabschied. Wir zahlen 12 Euro und kriegen ein Freibier. Das wird auch, wie sich bald herausstellt, das letzte "Zusatzangebot", mal abgesehen von der "Tour" an sich, bleiben. Schon bald bildet sich eine riesige Schlange vor dem Freibierfass. Von wegen 3-4 Leute. Mittlerweile zählte die Gruppe mindestens hundert Personen. Nach dem dritten Pub/Club war denn auch Schluss mit der Tour, die Gruppe verläuft sich und nur ein paar Köpfe bleiben bei den "Führern". Auch wir seilen uns ab und beenden den Abend in einem ägyptischen Schnellimbiss, Shisha-rauchend.

Am Samstag schließlich mein vierter "Schattenbesuch". Das "Zentrum Kreuzberg" war einstmals eine Utopie städtischen Wohnens. Anfang der 70er erbaut, sollte es eine schöne, bequeme und gleichzeitig günstige Wohnmöglichkeit bieten. Heute ist die Wohnsiedlung nicht viel besser als ein Ghetto. Es stinkt, die Wände sind beschmiert, Dealer und Junkies treffen hier aufeinander. Das blaue 6-stöckige Parkhaus innerhalb dieses sozialen Brennpunkts steht seit Jahren leer. Ein Abriss ist dem Besitzer zu teuer. Sogenannte "Crash-Kids" fahren dort drinnen Autos zu Schrott, lassen sie dann stehen. Junkies setzen sich dort drinnen die Nadel, Dealer treffen sich zu Übergaben. Heraußen spielen die Kinder - für sie ist es "da oben" ein bisschen unheimlich. Das oberste Parkdeck wird seit nun zwei Wochen von der Künstlergruppe "Pony Pedro" als "Ausstellungsraum" genutzt. Nach einer zwei-jährigen Verhandlung mit dem Besitzer werden jetzt begrenzt bis Ende September auf dem obersten Parkdeck Beete bepflanzt und ein Bazar von mehreren Geschäftsmöglichkeiten findet an zwei Wochenenden statt. Da werden gedrehte Zigaretten verkauft, eine kleine Comic-Crew ist da, eine Radwerkstätte, ein Marme-Laden, eine Portraitzeichnerin, eine Haarschneiderin, eine Blumenhändlerin, ein paar Kinder, die zu Essen verkaufen, und am Abend gibt es eine Kochshow mit Wettbewerb. Danach tanzt eine "D-Jane" einen hervorragenden Bauchtanz. Auf dem Parkdeck. Im Hintergrund der heruntergekommene 8-stöckige Wohnblockbau.

Ach ja. Nächstes Jahr wird das Parkhaus zugemauert. Alles andere ist dem Besitzer zu kostenaufwendig.

Sobald ich ein Mac-Photoshop gefunden habe... kommen auch Fotos hinzu.

Donnerstag, 19. Juli 2007

MMAuf Stippvisite bei der Bahnhofsmission.


Nach dem stillen Startschuss des Projekts, der vorgestern gefallen war ging es nun mit Fanfaren und Trompeten an die Arbeit. Während sich die Designer bereits die Finger wund klickten und das historische Rechercheteam durch die tiefsten Winkel diverser Archive kroch beriet das jetztundhier Team noch die heutigen Aktionen. Das erklärte Ziel – die Bahnhofsmission? Warum? Weil diese Institution einen generellen, allgemeinen, unkomplizierten und vor allem leicht zugänglichen Einblick ermöglicht, der für uns selbst den Startschuss für das Projekt setzen kann, indem er uns unfaule Hunde auf die Jagd trägt.

Telefonat, Termin, „Schattenbesuch“, so die inoffizielle Bezeichnung des Chefs in Sp(r)ee.

Aber nun ist es doch eigentlich Gegenstand dieser Represäntationsfläche hier zu berichten was man nun eigentlich erlebt hat. In diesem Sinne:

Zunächst:

Die Bahnhofsmission ist weniger eine soziale Einrichtung für Obdachlose als in erster Linie eine Einrichtung, die in allen Belangen die den Bahnverkehr betreffen hilfsbereit eingreift.

Von a, wie alleinreisendes Kind bis z wie zugesoffener Penner. Soviel dazu.

Als wir jedoch in der Jebensstr. Bahnhof Zoo ankamen standen hier erst mal zahlreiche Obdachlose in der Schlange vor dem Haus. Wir mittendrin. Nach einiger Zeit wurden wir in die hinteren Räume des Hauses zitiert und spätestens als uns die auf zarte 70 geschätzte Essensausgabe liebevoll an der anstehenden Schlange vorbei in die vorgesehenen Räume rief traten unsere enormen Berührungsängste in den Hintergrund. Wir bekamen das organiesierte Interview mit einem langjährigen Angestellten, der uns mal „Spass bei Seite“, alles über seinen Job erzählte – und das ohne auch nur einmal Luft geholt zu haben.

Doch viel besser noch als das war die Andacht, die in Anschluss daran statt fand – durch die Neugierde gepackt wurden sogar wir auf einmal wieder hochheilig und wohnten der Andacht unter einigen Obdachlosen bei. Der Einblick in diese Runde – unbezahlbar.

Dank der Predigt wissen wir nun nicht nur wie man richtig „Fegt“ sondern kennen wir nun auch Tom den wohl klügsten und coolsten Penner den ich jemals kennen lernen durfte.

Tom hatte nicht nur das Bedürfnis sich uns gegenüber intelektuell zu erleichtern, sondern auch einen enormen Erfahrungsschatz der von Duschen im Duschkontainer über Nadelpartys bis zu jedem Pornokino (und dessen individueller Vorzüge) der Stadt reicht.

Ich denke wir werden ihn demnächst noch einmal besuchen – mit der Kamera und dann vielleicht mal eine guided tour durch sein berlin machen oder so.

Ich denke über die Säufertour muss man nicht viel schreiben…Bier hier und da, eine kleine Liebeschlägerei zwischen Frau und Straßenmaler...Aber sonst - ein wunderschöner sommerlauwarmer Abend in Berlin | Mitte.

Mittwoch, 18. Juli 2007

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh die carmen


... um die drogen kann man in berlin einfach nicht drum herum ...

Samstag, 14. Juli 2007

berlin. berlin.